Unser Tauchurlaub im Flamenco
DiveVerse, ein Nachttauchgang mit der Spanischen Tänzerin und ein Besuch bei Hasan.
Gemeinsame Zeit am Roten Meer
Unser Urlaub im Flamenco Beach & Resort bei El Quseir: Tage auf dem Boot, Entdeckungen am Riff und Menschen, die diese Reise besonders gemacht haben. Hier erzählen wir davon – mit unseren eigenen Bildern.
In diesem Beitrag
FLAMENCO · EL QUSEIR · ÄGYPTEN
Riffe, Freundschaft und eine rote Tänzerin
Die besten Erinnerungen passen in kein Ausflugsprogramm. Bei uns sind es das gemeinsame Unterwegssein, die Bilder vom Riff und ein ganz besonderer Nachttauchgang.

UNSERE URLAUBSBASIS
Flamenco: Das Rote Meer direkt vor uns
Unser diesjähriger Urlaub führte uns ins Flamenco Beach & Resort bei El Quseir. Der lange Steg, die helle Küste und das Blau des Roten Meeres gehören zu den Bildern, die sofort wieder Urlaubsgefühl wecken. Hier hatten wir unsere Basis für die Tage über und unter Wasser.
Das Hotel liegt nördlich von El Quseir unmittelbar am Meer. Ein rund 200 Meter langer Steg führt über den flachen Riffbereich zum Hausriff. Nach unseren Ausflügen kehrten wir hierher zurück: mit neuen Eindrücken vom Riff und Zeit für einen ruhigen Blick aufs Wasser.
ABEND AM MEER
Ein wenig länger am Wasser bleiben
Wenn das Licht am Strand weicher wird, bekommt die Küste eine andere Farbe. Das Meer liegt vor uns, dahinter verliert sich der Horizont. Nach einem Tag mit vielen Eindrücken ist das ein schöner Ort, um einfach noch ein wenig stehen zu bleiben. Zwischen Hotel, Tauchbasis und Bootsausflügen gehören auch diese ruhigen Augenblicke zu unserem Urlaub.
Das Flamenco bleibt dabei unser Ausgangspunkt. Am Strand lassen wir den Blick noch einmal über das Wasser wandern – und freuen uns auf die nächsten Stunden am Riff.
Auf diesem Foto wirkt das Rote Meer beinahe wie eine einzige ruhige Fläche. Erst beim genaueren Hinsehen unterscheiden sich die hellen Bereiche im flachen Wasser von den dunkleren Stellen weiter draußen. Darüber liegt ein Himmel, dessen Farben vom warmen Ton am Horizont ins kühle Abendlicht übergehen. Die Küste, die tagsüber so hell und klar erscheint, bekommt dadurch eine weichere Seite.
Solche Bilder ergänzen für uns die Erinnerungen unter Wasser. Nach den Korallen, den Fischen und den vielen Einzelheiten am Riff darf der Blick hier wieder weit werden. Wir müssen nichts suchen und nichts festhalten außer diesem Augenblick. Wenn wir das Foto heute ansehen, gehört der Strand genauso zu unserem Tauchurlaub wie die Ausrüstung und die Bootsfahrten: als Ort, an dem wir zwischen den Entdeckungen zur Ruhe kommen konnten.


UNSERE TAUCHBASIS
DiveVerse: Hier begann unser Unterwasserurlaub
Direkt im Flamenco befindet sich DiveVerse, unsere Tauchbasis in diesem Urlaub. Das SSI Dive Center bietet Tauchgänge und Ausbildung; zum Programm gehören das Hausriff und Ausflüge entlang der Küste. Die kurzen Wege zwischen Hotel und Basis machen den Einstieg in den Tauchtag angenehm.
Für uns stehen hinter dem Namen vor allem die Menschen, mit denen wir unterwegs waren. Das Gruppenbild im Abendlicht hält diesen Teil der Reise fest: Ausrüstung angelegt, gemeinsam am Wasser, das OK-Zeichen in der Kamera. Tauchen bedeutet für uns auch, Entdeckungen miteinander zu teilen.
UNSERE EMPFEHLUNG IM FLAMENCO
Mit DiveVerse ins Rote Meer

Aus unserem Tauchurlaub nehmen wir auch eine Empfehlung mit: DiveVerse, die Tauchschule direkt im Flamenco Beach & Resort. Die kurzen Wege zwischen Hotel und Basis machen sie zu einem passenden Ausgangspunkt für einen Urlaub mit vielen Stunden am und im Meer.
Wenn du im Flamenco wohnst und tauchen möchtest, empfehlen wir dir, dich bei DiveVerse nach den Möglichkeiten für deinen Aufenthalt zu erkundigen. Das SSI Dive Center bietet Tauchgänge und Kurse; Hausriff und Ausflüge werden nach Erfahrung und den Bedingungen vor Ort geplant.
MENSCHEN AUF UNSERER REISE
Das Meer bringt uns zusammen
Unter dem einfachen Sonnendach an der Küste stehen wir dicht zusammen und lachen in die Kamera. Im Hintergrund sieht man die hellen Strandflächen und die blauen Sitzplätze. Viel mehr braucht dieser Augenblick nicht: Wir sind hier, das Meer ist gleich nebenan, und wir genießen die gemeinsame Zeit.
Zu einer Tauchreise gehören für mich auch die Menschen an Land. Aus solchen Begegnungen werden Erinnerungen, die genauso lebendig bleiben wie ein besonders schöner Tauchgang.


ZWISCHEN DEN TAUCHGÄNGEN
Ein Lächeln am Strand
Ein Arm um die Schulter, ein breites Lächeln und das Rote Meer hinter uns: Diese Begegnung gehört zu den unkomplizierten Momenten unseres Urlaubs. Neben dem Sonnendach zieht sich der Steg hinaus zum Wasser. Die Tauchwelt ist auch an Land nie weit entfernt.
Wir haben in diesen Tagen viel gesehen. Besonders schön ist aber, wenn man die Eindrücke mit anderen teilen kann. Dann bleibt von einem Urlaub mehr als die Erinnerung an eine Landschaft.
ZUSAMMEN UNTERWEGS
Bootstage, blaues Wasser und Zeit für uns
Auf unseren Bootsausflügen zog die helle Küste hinter uns vorbei, davor leuchtete das Wasser in unterschiedlichen Blautönen. Wir saßen auf dem Deck, machten gemeinsame Bilder und genossen die Pausen zwischen den Tauchgängen. So bekam unser Urlaub seinen eigenen Rhythmus.
Die Namen aller besuchten Tauchplätze haben wir nicht mehr parat. Geblieben sind Korallen, sandige Bereiche und die vielen Riffbewohner auf unseren Fotos. Die Bootsaufnahmen dokumentieren Ausflüge entlang der Küste südlich von El Quseir. Sie erinnern uns an das gemeinsame Unterwegssein und die Vorfreude aufs Abtauchen.


AUF DEM ROTEN MEER
Mit der Küste im Rücken
Das Wasser leuchtet hinter uns, die Küste liegt als heller Streifen am Horizont. An Bord ist genug Raum für ein gemeinsames Foto und einen Blick über das Meer. Die Ausflüge geben unserem Urlaub eine weitere Perspektive: Vom Boot aus sehen wir, wie die trockene Landschaft und das tiefe Blau unmittelbar aufeinandertreffen.
Für mich beginnt ein Bootstag schon mit dieser Aussicht. Noch bevor wir abtauchen, sind wir mitten in der Landschaft, die unter der Oberfläche ihre ganz andere Seite zeigt.
ZEIT ZU ZWEIT
Unser Platz zwischen zwei Tauchgängen
Unter dem Dach des Boots stehen wir zusammen an der Reling. Das Wasser hinter uns ist klar und blau; an der Küste ziehen sich die hellen Flächen entlang. Es ist ein Augenblick ohne großes Programm. Wir sind gemeinsam unterwegs und haben Zeit füreinander.
Gerade diese Pausen machen die Reise rund. Die Unterwasserwelt liefert die Entdeckungen, die Zeit an Bord hält sie zusammen. Ein Blick aufs Meer, ein gemeinsames Lächeln – und der Urlaub fühlt sich ganz nah an.


UNTERWEGS IN ÄGYPTEN
Die Flagge im Wind, das Meer vor uns
Hinter uns weht die ägyptische Flagge. Der Wind hat unsere Haare durcheinandergebracht, das Wasser glitzert vor der hellen Küste. Unser gemeinsames Bild hält genau diese Mischung fest: unterwegs sein, zusammen sein und den Tag auf dem Meer genießen.
Wenn ich daran zurückdenke, gehören die Bootsfahrten fest zu diesem Urlaub. Zwischen den Tauchgängen sehen wir die Landschaft mit anderen Augen. Über Wasser ist alles weit und hell; darunter warten die Farben und Formen des Riffs.
AN BORD
Die nächste Entdeckung ist schon in Reichweite
Flaschen, Jackets und Taschen gehören an Bord genauso zum Bild wie die Reling und das blaue Wasser. Neben uns liegt die Ausrüstung, während wir eine Pause auf dem Boot verbringen. Hier treffen die beiden Seiten unseres Urlaubs unmittelbar aufeinander: die gemeinsame Zeit über Wasser und die Vorfreude auf das Tauchen.
Ich mag diesen Wechsel. Eben noch beschäftigt uns ein Tier am Riff, dann sind wir wieder an Deck und schauen aufs Meer. So entstehen Tage, die voller Eindrücke sind und trotzdem Platz für Ruhe lassen.


UNSERE BOOTSTAGE
Eine Pause mit weitem Horizont
Vorn auf dem Deck sitzen wir nebeneinander. Hinter uns reicht das Meer bis zur Küste, über uns ist der Himmel klar. Das Bild erzählt von einer Pause, die zum Urlaub genauso dazugehört wie das Abtauchen. Wir müssen in diesem Moment nirgendwo anders hin.
Solche gemeinsamen Stunden sind für uns ein wichtiger Teil der Reise. Die Tauchgänge bleiben spannend, doch der Tag besteht auch aus den kleinen Augenblicken dazwischen: zusammen sitzen, die Aussicht genießen und einfach unterwegs sein.
Auf dem Bild sind wir mitten in dieser weiten Landschaft und zugleich ganz bei uns. Die Reling zieht eine helle Linie zwischen Deck und Meer, dahinter bleibt die Küste am Horizont. Unsere Ausrüstung steht hier einmal nicht im Mittelpunkt. Stattdessen erinnert das Foto daran, wie schön es ist, eine Reise gemeinsam zu erleben und zwischendurch einfach nebeneinander Platz zu nehmen.
Beim Wiederanschauen bekommen gerade diese Aufnahmen einen besonderen Wert. Die Unterwasserbilder zeigen, was wir entdeckt haben; dieses Bild zeigt, mit wem wir unterwegs waren. Es verbindet die einzelnen Tauchgänge zu einer gemeinsamen Urlaubserinnerung. Zwischen dem klaren Himmel und dem blauen Wasser bleibt Raum für das, was sich schwer in ein Programm schreiben lässt: Nähe, Zeit und das gute Gefühl, gerade genau am richtigen Ort zu sein.
GEMEINSAM UNTERWEGS
Freundschaft auf dem Bootsdeck
Zwei Freunde, ein Platz an der Reling und das Rote Meer als Hintergrund: Dieses Bild steht für die gemeinsame Seite unseres Tauchurlaubs. Auf dem Boot begegnen sich die Menschen, mit denen wir die Tage am und im Wasser verbringen.
Ein besonders schönes Motiv kann man auf einem Foto festhalten. Die Freude daran wird aber größer, wenn andere mit dabei sind. Genau deshalb gehören auch diese Begegnungen in unseren Bericht – sie geben den Tagen ein Gesicht.
Die hellen Shirts, die Sonnenbrillen und das Wasser hinter uns erzählen schon viel von diesem Bootstag. Wir sitzen dicht nebeneinander, ein Arm liegt um die Schulter. Das Foto braucht dafür keine besondere Kulisse außer dem Meer. Es hält einen unkomplizierten Augenblick fest, der zwischen all den Tauchbildern leicht übersehen werden könnte und für uns doch einen festen Platz in der Reise hat.
Wenn wir später von Ägypten erzählen, denken wir deshalb auch an die Gesichter auf unseren Bildern. Ein Riff kann man beschreiben, einen Fisch auf einer Aufnahme wiedererkennen. Die persönliche Seite des Urlaubs steckt aber oft in solchen gemeinsamen Fotos. Sie bringen die Menschen zurück in die Erinnerung und verbinden die Landschaft mit unserer eigenen Geschichte. Hier sehen wir zwei Freunde auf einem Boot, hinter ihnen die Küste und viel Blau. Für uns steht dieses Bild für gemeinsame Zeit, die über den einzelnen Tauchgang hinausreicht.


UNTER DER OBERFLÄCHE
Ein Riff voller kleiner Entdeckungen
Ein Blaupunktrochen liegt auf dem Meeresboden, seine leuchtenden Punkte deutlich sichtbar. Gelbe Falterfische heben sich von den Korallen ab; eine Muräne schaut aus ihrem Unterschlupf. Ein Federstern breitet seine fein verzweigten Arme aus. Schon diese Motive zeigen, wie unterschiedlich unsere Begegnungen am Riff waren.
Unter Wasser lohnt sich der zweite Blick. Zwischen Korallen und Sand wird eine Farbe, eine Form oder ein gut getarntes Tier zum Mittelpunkt. Man braucht dafür keine große Szene. Ein einzelner Riffbewohner kann reichen, um einen Tauchgang im Gedächtnis zu behalten.
ZWISCHEN DEN KORALLEN
Ein Rotfeuerfisch im blauen Rifflicht
Zwischen den Korallen steht ein Rotfeuerfisch mit weit aufgefächerten Flossen. Sein Streifenmuster hebt sich deutlich von den runden und verzweigten Formen des Riffs ab. Hinter ihm öffnet sich das blaue Wasser. Schon auf kleinem Raum gibt es so viel zu entdecken, dass der Blick immer wieder an einem anderen Detail hängen bleibt.
Das ist für mich ein besonderer Reiz des Tauchens: Man schaut genauer hin. Eine Korallenformation wird zur Landschaft, ein einzelner Fisch zum Mittelpunkt einer ganzen Erinnerung.


FARBEN DES ROTEN MEERES
Gelb zwischen Korallen und Blau
Die Falterfische bringen ein leuchtendes Gelb ins Riff. Ihre feinen Streifen und die dunklen Zeichnungen am Kopf sind gut zu erkennen. Sie bilden einen starken Kontrast zu den Korallen und dem blauen Licht, das die Umgebung durchzieht.
Bei solchen Begegnungen möchte man den Blick noch einen Moment länger dort lassen. Es muss kein großes Tier sein, damit ein Tauchgang im Gedächtnis bleibt. Manchmal genügt diese Farbe, die zwischen den Strukturen des Riffs aufleuchtet.
DIE FEINEN DETAILS
Ein Federstern öffnet seine Arme
Die Arme des Federsterns breiten sich über dem Riff aus. Jede Verzweigung trägt wieder kleinere Strukturen; zusammen wirkt das Tier beinahe wie eine Zeichnung im Wasser. Vor dem dunkleren Hintergrund kann man diese feinen Linien besonders schön erkennen.
Solche Motive belohnen das langsame Schauen. Neben den auffälligen Fischen gibt es am Riff eine Welt aus Formen und Details. Unser Federstern gehört zu den Entdeckungen, die zeigen, wie vielfältig ein kleiner Ausschnitt unter Wasser sein kann.
Je länger man das Foto betrachtet, desto mehr kleine Verzweigungen werden sichtbar. Die Arme liegen nicht wie ein gleichmäßiger Fächer nebeneinander, sondern ziehen sich in unterschiedliche Richtungen über das Riff. Gerade diese unregelmäßige Ordnung macht die Aufnahme so reizvoll. Sie erinnert daran, den Blick auch auf die unscheinbareren Motive zu richten.


EIN BLICK INS RIFF
Eine Muräne in ihrem Unterschlupf
Unter den Korallen schaut eine Muräne aus ihrem Versteck. Ihr Kopf liegt im Schatten der Riffstruktur, davor beginnt der helle Sand. Im Bild treffen die unterschiedlichen Formen unmittelbar aufeinander: der runde Kopf, die rauen Korallen und der offene Meeresboden.
Das Riff zeigt seine Bewohner oft erst beim zweiten Blick. Gerade diese Übergänge zwischen Schatten und Licht machen neugierig. Wir nehmen ein einzelnes Motiv mit nach Hause und erinnern uns daran, wie viel Leben sich zwischen den Korallen verbirgt.
EINE ANDERE PERSPEKTIVE
Die Flossen werden zum Muster
In dieser näheren Ansicht füllen die Streifen und aufgefächerten Flossen des Rotfeuerfischs einen großen Teil des Bildes. Die feinen Strahlen, hellen Linien und dunklen Punkte ergeben ein auffälliges Muster. Zwischen ihnen sind sogar kleine Fische zu erkennen.
Neben der weiten Riffansicht gehört auch dieser Blick aus der Nähe zu unseren Erinnerungen. Die Unterwasserwelt verändert sich mit der Perspektive: Eben war es ein Tier zwischen Korallen, jetzt sehen wir die vielen Details seiner Gestalt.


EIN RUHIGER AUGENBLICK AM RIFF
Ein gepunkteter Fisch über den Korallen
Über einem Korallenblock steht ein dicht gepunkteter Rifffisch im blauen Licht. Seine Zeichnung reicht über den Körper bis zum Kopf. Das Motiv ist ruhig, und gerade dadurch bleibt Zeit, die Formen genauer anzusehen: den Fisch, die Flossen und die unregelmäßige Oberfläche unter ihm.
Unsere Reise hat uns viele solcher Ausschnitte geschenkt. Zusammen erzählen sie von einem Revier, in dem man den Blick immer wieder neu ausrichten möchte – einmal ins offene Wasser, dann zurück zu den kleinen Bewohnern des Riffs.
Die kleinen hellen Punkte wirken vor dem Blau beinahe wie ein Muster aus Licht. Darunter bilden die Korallen eine viel gröbere Struktur. Diese beiden Oberflächen nebeneinander machen den Reiz des Fotos aus. Beim Wiederanschauen entdeckt man Details, die im Gesamtbild zunächst kaum auffallen.
GUT GETARNT
Fast ein Teil des Meeresbodens
Bei diesem Fisch muss man genauer hinschauen. Sein Körper nimmt die Farben und die unregelmäßigen Strukturen des Grunds auf; erst der Kopf und die Konturen lösen sich aus der Umgebung. Vermutlich ist es ein Drachenkopf aus der Gruppe der Skorpionfische. Die genaue Art lässt sich auf dem Bild nicht sicher bestimmen.
Für unsere Erinnerung braucht es aber keinen vollständigen Namen. Die Tarnung allein macht diese Begegnung spannend. Eine Stelle, die zunächst unscheinbar wirkt, zeigt plötzlich ein Tier – und schon schaut man das Riff noch aufmerksamer an.
Auch auf dem Foto bleibt die Grenze zwischen Tier und Untergrund zunächst undeutlich. Die Erhebungen am Kopf und die gesprenkelten Farben greifen die Formen des Meeresbodens auf. Erst wenn man den Blick dort festhält, wird aus dem scheinbaren Stück Riff eine eigene Gestalt. Genau diese Entdeckung macht das Bild interessant.


UNSER BESONDERER MOMENT
Nachttauchgang: Begegnung mit der Spanischen Tänzerin
Ein Höhepunkt war unser Nachttauchgang, bei dem ich die Spanische Tänzerin fotografiert habe. Zwischen den dunklen Riffbereichen leuchtete sie kräftig rot. Ihr breiter Körper, die gefalteten Ränder und die auffälligen Kiemen ziehen auf den Bildern sofort den Blick an.
Die Spanische Tänzerin gehört zu den größten Nacktschnecken. Ihren Namen verdankt sie den Bewegungen ihres Mantels beim Schwimmen, die an einen schwingenden Rock erinnern. Auf unseren Aufnahmen liegt sie am Riff. Ich habe sie aus mehreren Perspektiven festgehalten – eine besondere Erinnerung an die Welt des Roten Meeres bei Nacht.
BEIM NACHTTAUCHGANG
Dieses Rot bleibt im Gedächtnis
Vor dem dunklen Riff leuchtet die Spanische Tänzerin kräftig rot. Der breite Körper liegt zwischen den Korallen, auf dem Rücken sind die auffälligen Kiemen zu sehen. Bei unserem Nachttauchgang habe ich sie aus der Nähe fotografiert.
Diese Aufnahme gehört für mich zu den besonderen Bildern der Reise. Das intensive Rot und die feinen Strukturen halten den Augenblick fest. Beim Wiederanschauen ist die Aufmerksamkeit sofort wieder bei diesem außergewöhnlichen Tier.
Die Farben des Nachttauchgangs wirken auf dieser Aufnahme besonders konzentriert. Ringsum liegen dunkle Bereiche, daneben treten die hellen Korallen hervor, und dazwischen steht das Rot der Tänzerin. So bleibt der Blick ganz bei dem Tier. Für mich gehört dieses Zusammenspiel von Licht, Farbe und Struktur zum Reiz unserer Nachtaufnahmen.


UNSERE SPANISCHE TÄNZERIN
Noch ein Blick auf die große Nacktschnecke
Aus dieser Perspektive sieht man die Spanische Tänzerin längs zwischen den Riffstrukturen. Der Körper füllt den schmalen Bereich aus, die gefalteten Kiemen heben sich deutlich ab. Die Aufnahme ergänzt unsere anderen Bilder und zeigt, wie unterschiedlich dasselbe Tier aus verschiedenen Blickwinkeln wirkt.
Der Nachttauchgang hat unserem Urlaub eine Erinnerung geschenkt, die sich von den hellen Bootstagen unterscheidet. Hier bleibt vor allem dieses kräftige Rot: ein kleiner Ausschnitt des Riffs, der für uns zu einem Höhepunkt der Reise geworden ist.
Die senkrechte Aufnahme gibt der Begegnung noch einmal einen anderen Rahmen. Links und rechts liegen die rauen Strukturen des Riffs, dazwischen zieht sich der rote Körper durch das Bild. Die gefalteten Kiemen wirken wie ein kleiner, fein gezeichneter Kranz. Auf engem Raum kommen dadurch sehr unterschiedliche Formen zusammen: weiche Ränder, feine Verzweigungen und der grobe Untergrund.
Mit den anderen Aufnahmen zusammen wird daraus eine kleine Bildfolge unseres Nachttauchgangs. Wir sehen dasselbe Tier aus mehreren Richtungen und entdecken jedes Mal etwas anderes. Diese Fotos müssen keine Bewegung zeigen, um lebendig zu wirken. Schon die kräftige Farbe und die vielen Einzelheiten bringen die Erinnerung zurück. Die Spanische Tänzerin bleibt für uns eines jener Motive, bei denen man beim Durchsehen der Urlaubsbilder sofort wieder innehält.
FREUNDSCHAFT AM ROTEN MEER
Bei Hasan im Rocky Valley Camp
Zu unserem Urlaub gehört der Besuch bei unserem Freund Hasan im Rocky Valley Camp. Unser gemeinsames Foto vor dem großen Schild hält die Begegnung fest: wir drei, das Camp im Hintergrund und die bunt gestaltete Mauer davor. Das gelbe Gebäude, die Pflanzen und die einfachen Sitzplätze geben dem Ort seinen eigenen Charakter.
Das Rocky Valley Divers Camp liegt nördlich von El Quseir an der Bucht Abu Sawatir, auch Rocky Bay genannt. Für uns verbindet sich dieser Ort vor allem mit Freundschaft und dem gemeinsamen Essen bei Hasan. Solche Besuche machen aus einem Urlaub eine persönliche Geschichte.


ZU GAST BEI HASAN
Gemeinsames Essen im Rocky Valley Camp
Bei Hasan steht das Fischgericht auf dem Tisch. Zitrusspalten, Zwiebeln und Melone liegen neben den zubereiteten Fischen. Das Bild gehört zu unserem Besuch im Rocky Valley Camp und zu einem Teil der Reise, der sich an Land abspielt.
Freundschaft zeigt sich oft in solchen einfachen Momenten: zusammen sein und gemeinsam essen. Nach den vielen Eindrücken am Meer bekommt unser Urlaub hier eine persönliche Note. Wir besuchen einen Freund und nehmen die Erinnerung an diesen Besuch mit nach Hause.
ROCKY VALLEY CAMP
Ein Ort mit eigenem Charakter
Das große Schild, das gelbe Gebäude und die Pflanzen machen das Rocky Valley Camp sofort wiedererkennbar. Die Gestaltung ist schlicht und individuell; zwischen den Tauchbildern zeigt sich hier eine andere Seite der Küste.
Für uns ist dieser Ort mit Hasan verbunden. Deshalb erzählen die Bilder vom Camp mehr als etwas über seine Lage: Sie erinnern uns an unseren Besuch und an die Menschen, die zu unserer Reise gehören. Meer und Riffe sind die Kulisse, Begegnungen machen daraus unsere Geschichte.


MOMENTE ZWISCHENDURCH
Wenn der Tag über dem Meer beginnt
Am Morgen des 9. Juli stand die Sonne als orangefarbener Punkt über dem Roten Meer. Vorne lagen die Bojen im Wasser, dahinter zog sich der Horizont durchs Bild. Dieser Sonnenaufgang ist ein ruhiger Gegenpol zu den vielen Eindrücken unserer Tauchgänge.
Von unserem Urlaub bleiben die Riffe, die Spanische Tänzerin, die Bootstage und Hasan in seinem Camp. Genauso wichtig sind die gemeinsamen Augenblicke dazwischen. Das Rote Meer gab uns die Kulisse; unsere Zeit miteinander machte daraus unsere Reise.
UNSERE ORTE
Flamenco und Rocky Valley Camp auf der Karte
Die folgenden Koordinaten stammen aus den GPS-Daten unserer Fotos. Sie markieren die jeweiligen Aufnahmeorte im Hotelbereich und beim Camp.
- Flamenco / Foto bei DiveVerse: 26.16404° N, 34.24294° E · Ort auf der Karte ansehen
- Besuch bei Hasan / Rocky Valley Camp: 26.20451° N, 34.21926° E · Ort auf der Karte ansehen
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DEINE UNTERKUNFT
Airbnb-Unterkünfte für deine Reise
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Unsere Reise und unsere Bilder
Persönlicher Reisebericht über unseren Urlaub im Juni und Juli 2026. Alle Fotos stammen aus unserem eigenen Urlaubsalbum. Die Tauchplatznamen sind nicht vollständig erinnert; die Bilder werden deshalb keinem unbestätigten Platz zugeordnet.
Ergänzende Sachinformationen: Flamenco Beach & Resort, DiveVerse, Rocky Valley Divers Camp und Queensland Museum. Die Koordinaten wurden aus den GPS-Daten der eigenen Fotos ausgelesen.
Die Spanische Tänzerin leuchtet auf den Bildern noch immer. Und beim Blick auf unser gemeinsames Foto bei Hasan sind wir für einen Moment wieder am Roten Meer.
Birk Möbius · Unsere Reise 2026